Michael Steinke hat sie geknackt, die geheime Seite im Internet.
Zugang nur mit Mutterpass möglich.

Da stehen sie, die Sprüche der Mamas: "Von zuviel Cola krieg man schwarze Füße" etwa, oder: "Heul Du ruhig, musst Du einmal weniger aufs Klo." Mit Geschichten wie diesen unterhält der Düsseldorfer Komödiant das Publikum beim Sommerkabarett des Stadtkulturbundes Tönisvorst im Forum Corneliusfeld in St. Tönis. Viele der 200 Besucher wischen sich die Lachtränen aus den Augen, und immer wieder ist zu hören: "Stimmt, so war das". Denn Steinke kennt sich nicht nur mit Müttern aus, er beamt seine Gäste in seinem Programm "Funky! Sexy! 40!" zurück in die 70er. "Wenn damals jemand anrief, fragte er nicht: Wo bist Du? Das Kabel war zwei Meter lang. Wo sollte man denn da schon sein?" Und auch als Sänger brilliert der Mittvierziger. Bei "Im sailing" gehen die Feuerzeuge an und das Publikum singt mit. Bei Steinkes selbst getexteter Version von "Mandy" oder "Easy like Sunday morning" hingegen gibt es wieder lautes Gelächter ob des witzigen Inhalts. Die Zuschauer sind sich einig: "Dem könnte ich noch länger zuhören."
Rheinische Post Tönisvorst

Michael Steinke überzeugte mit Solo-Programm
Leise schniefend, mit Dackelblick begrüßte er das Publikum: "Heute vor einem Jahr habe ich mich getrennt und bin ausgezogen", verriet Michael Steinke, und das Publikum schenkte ihm Mitleid mit geseufzten "Ohhs!". Was nicht nötig gewesen wäre, denn die zurückliegende Trennung bezog sich auf seine Frau Mutter.

"Funky! Sexy! 40!", heißt das Programm, mit dem sich der Komödiant am Samstagabend im Lenneper Rotationstheater präsentierte. Und sich dabei als begnadeter Sänger erwies.

Immer wieder sprang er zu der "guten alten Zeit" und hechelte der Moderne hinterher: "Früher nannte man eine Festplatte, wenn Mutti Schnitzel mit Pommes servierte". Dabei versuchte er immer wieder, sich gegenüber Mutti zu behaupten, fiel aber dann doch wieder zurück in den Ödipus-Komplex. Andere Frauen haben es mithin schwer an seiner Seite. So entpuppte sich der Mittvierziger mit Cordhose als sympathischer Looser, dem nichts neu und doch alles fremd erschien. Steinke bedient nicht die üblichen Klischees und meidet abgedroschene Witze.

Je später der Abend, desto harmloser wurden zudem seine Sprüche. Doch genau hier lag die Kunst. In seinen Anekdoten konnte sich am Ende des Abends jeder wieder finden und von ganzem Herzen darüber lachen. Mit einer geheimen Spruch-Liste von Müttern aus dem Internet trieb das personifizierte Muttersöhnchen und der verkannte Sprücheklopfer den Abend auf die Spitze und erntete tosenden
Applaus.

Zurück in die 70er - ein echtes Vergnügen
Der Mann hat‘s schwer. Mit eingezogenen Schultern unterm braunen Cordsakko schleicht er zur Bühne, von wo er mit jammervollem Hundeblick über die Brille hinweg sein Publikum begrüßt: "Ganz schwerer Tag heute."

Damit hat Michael Steinke , Meister der Stand-Up-Tragedy, das Publikum bereits auf seiner Seite bei der Premiere seines neuen Programms "Funky! Sexy! Vierzig!", mit dem er am Samstag die zahlreichen Zuschauer im Lenneper Rotationstheater begeisterte. Mama ist allgegenwärtig Die sind zumeist Ü-40er und damit im richtigen Alter, um die Ausflüge in die 70er Jahre nachempfinden zu können. Wo zwei Meter Telefonkabel Beweglichkeit genug gestatteten und die Sinne statt durch Drogen von braunen Mustertapeten mit in sich drehenden Spiralen vernebelt wurden. Wo man mit eigenen Beinen lief und der "Teppichdackel" geschwungen wurde, anstatt wie heute zu chillen.

Den Befehl dazu gab die allgegenwärtigen Mama, die "Michi" die Schrecken damaliger Erziehungsmethoden auskosten ließ, ihn plagte mit "Erinnerungen, an die ich mich nicht mehr erinnern will", und die das "Archiv des Grauens" mit Babyfotos einschließlich nacktem Hintern jedermann präsentierte.

Ebenso heikel sind die Gespräche mit Lebensgefährtin Claudia, über die Steinke etwas verschämt berichtet. Denn die mokiert sich über den beleibten Ü-40er, der im "Lassie"-T-Shirt als "Tee-Wurst" erscheint und als Vierziger "das Ende des Haltbarkeitsdatums beinahe erreicht" hat. "Sie haut richtig Klamotten raus", stöhnt Steinke . Er hat aber noch Luft genug für gekonnt vorgetragene Popsongs der Siebziger mit persönlichen Texten und leicht erotischen Tanzeinlagen, mit denen er sein Publikum restlos begeistert. Das fühlt sich von Anfang an mit einbezogen in die Reminiszenzen, genießt das gut zweistündige witzige Programm bis zum Ende und animiert den Künstler schließlich auch noch zur obligatorischen Zugabe.
Rheinische Post Remscheid

Michael Steinke überzeugte das Publikum. Thematisch konzentrierte sich der Komödiant auf die wilden 70er. Eine Zeit, in der man noch Cordjacken trug und die Mustertapete nicht nur anstarrte, sondern auch rauchte.“ Damals war noch was mit der Jugend los. Heute „chillen“ die Kinder nur noch. „Chillen“? – das nannten wir früher Stubenarrest“ Das Publikum war begeistert!
WAZ Duisburg

Viele Lacher gab es für Michael Steinke und seine „Stand Up Tragedy“ im gut besuchten Theater am Park. Die Ära der 70er Jahre, Muttis klassische Sprüche, die Unterschiede zwischen Mann und Frau, peinlich Schulerinnerungen und, und, und….Michael Steinke sprühte vor Einfällen. Bei alldem überzeugte er nicht nur durch die Inhalte. Hervorzuheben ist auch seine vortreffliche Art die Gags zündend rüberzubringen. Zwei Zugaben setzten den Schlusspunkt hinter eine gelungene Veranstaltung.
Wetterauer Nachrichten Bad Nauheim

Ein Kind der 70er, das ohne Fernbedienung und in Räumen mit knallbunten psychedelischen Tapeten aufgewachsen ist. Genug Stoff um eine neue Art der Unterhaltung zu kreieren – die Stand Up Tragedy! Und das alles ist eingebettet in Proben seiner Sangeskunst – die uminterpretierten Klassiker von Barry Manilow bis Abba unterstreichen schwungvoll die ach so tragischen Momente seines Lebens – zwischen übertriebener Mutterliebe und väterlichen Erziehungsversuchen. Bei aller Reminiszenz an die „gute alte Zeit“ behält Steinke aber immer den Blick für das Hier und Jetzt – kritisch beleuchtet er die modernen Zeiten – ohne Zeigefinger – aber mit Anspruch! Ein Comedy - Kabarett- Revueabend der Lust macht auf mehr – und auf die eigenen Erinnerungen
Westfälische Nachrichten Münster

Mama sagt, ich bin cool!
Mit einem Potpurri aus Selbstmitleid, Sarkasmus und Ironie verstand es der Comedian Michael Steinke mit seinem Programm "Wann kommst Du?" unter den 80 Besuchern der Alten Drahrzieherei für schallendes Gelächter zu sorgen....zudem sind auch noch die Gespräche mit Claudia ein heikles Thema im Leben des Komödianten. Auf die Frage ob seine Lebensgefährtin zugenommen habe, antwortet der "sensibelste Mensch der Welt": "Im Verhältnis zu was, Claudia? Da war die schon wieder sauer" wundert sich Michael Steinke.

"Uns hat der Abend sehr gut gefallen wir haben ihn schon drei Mal gesehen
und immer wieder ist es witzig", sagen Holger und Alex Manske.
Auch Ulrike Windhoff sagt:"Der Abend war traumhaft schön"
Kölnische Rundschau

Ein besonderer Angriff auf das Zwerchfell des Publikums folgte durch einen gern gesehenen Gast im Quatsch Comedy Club in Berlin und Hamburg. Michael Steinke aus Düsseldorf hat eine neue Art der Comedy erfunden:
Die Stand-up-Tragedy. Und so kam er ganz verschüchtert auf die Bühne, stand Mitleid erregend vor dem Mikrofon und man wollte ihn einfach in den Arm nehmen und trösten. Er berichtete von der schrecklichen Trennung
von seiner großen Liebe – seiner Mutter. Dieser urkomische Einblick in sein Leben und seine Kindheit gipfelte schließlich in einem Lied über seine Freundin Claudia und das Verlangen danach, das Staubtuch in
ihren Händen zu sein. Tosender Applaus von einem begeisterten Publikum honorierte diesen außerordentlichen Auftritt, denn was Steinke hier bot war Comedy der Spitzenklasse!
Variete Eichenzell

Lüneburgs bester Comedian kommt aus Düsseldorf
...der Comedian fasste es mit seiner Stand-up-Tragedy am Montagabend beim 2. Lüneburger Comedy-Pokal im Erbstorfer Lim's in einem Bild zusammen: "Wenn wir alle ein Gebirge wären - ich wäre das Jammertal". Am Ende hatte der Komiker doch noch gut Lachen: Das 130-köpfige Publikum kürte den Düsseldorfer zum besten Comedian des Abends.
Hamburger Abendblatt

...Michael Steinke hat Feuer. Stark seine Nummer vom Rausschmiss zu Hause, sprich bei Mama - und er ist doch erst 40! Seine Mann-Frau-Gags sitzen, auch wenn der "Caveman" grüßen lässt. Steinke ist der Star -
klarer Sieger des Abends und somit Salzsaubesitzer.
Lüneburger Landeszeitung

....ein bisschen Heinz Erhardt blitzt auf, wenn er die Szenen spielt. Charmant kann er sein, wenn er Bosheiten poetisch in Schlagerseligkeit verpackt vorträgt. Er erzählt rührend von seinem Schlaflied an seine Freundin, in dem er sie dann eigentlich zum Teufel wünscht...
WAZ Castrop Rauxel

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Wenn nicht "Die Prinzen" schon das Motto: "Das Leben ist grausam" besungen hätten, Michael Steinke würde es tun. Nicht nur, weil der Düsseldorfer prima singen kann. Sondern auch, weil er auf der Bühne Kindheitstraumata und die unzähligen Widrigkeiten des (Beziehungs) Alltags zu einer sogenannten Stand Up Tragedy verarbeitet. Um Mütter, Väter, Frauen und Männer ging es dann auch am Samstag bei Steinkes Auftritt im Bürgerkeller Weilerbach.

Er hat schon leicht schütteres Haar. Er schiebt eine kugelige Wampe vor sich her. Er hat diesen treuen Dackelblick. Michael Steinke sieht also kein bißchen aus wie Brad Pitt oder andere Traummänner. Trotzdem waren es in Weilerbach vor allem die Frauen, die ihn auf Anhieb ins Herz schlossen und sich vor Lachen kaum noch einkriegen wollten. Ist es Mutterinstinkt? Oder wollen Frauen in Wirklichkeit solche "Normalos"? Egal. Wenn Michael Steinke vor seinem Publikum steht, verlegen am Hemd nestelt und ein schüchternes Grinsen wagt, ist das schon zum Schreien komisch. Dabei braucht er nicht mal einen Laut von sich zu geben.

Und wenn, dann macht Steinke das Unspektakuläre zur Groteske, den Loser von nebenan zum Alleinunterhalter, die kleinen alltäglichen Katastrophen zur Basis seiner Nummern. Das alles nimmt sich im Vergleich zu Kollegen, die oft nur nach der Parole "schneller, lauter, versauter" blödeln, angenehm schlicht aus. Michael Steinke ist kein Dampfplauderer, der jede noch so ausgelutschte Zote aufwärmt und wieder breittritt. Mit seinem Programm "Wann kommst Du?" kommt er weit über zwei Stunden fast ohne Kraftausdrücke aus. Das hat heute Seltenheitswert.

Steinkes Witze sind aber auch nicht so verschachelt und mit hintersinnigen Anspielungen überfrachtet, dass das Publikum erst mal zwei Minuten sinnieren muss und dabei Gefahr läuft den Anschluss zu verpassen. Der MIttvierziger hat ein gutes Händchen für Timing und den Aufbau seiner Geschichten. Seine Pointen bergen noch tatsächliche Überraschungen. Wie etwa der vermeintliche Trennungsschmerz, der sich als Auszug aus "Hotel Mama" entpuppt. Oder das "Schlaflied" für Ex-Freundin Sabine, das unverblümt ihren Abgang fordert.

Inhaltlich bewegt sich Steinke also auf bekanntem Terrain, erzählt von den Erziehungsversuchen seiner Eltern ("Wie viele zerquetschte Bananen verträgt ein Kleinkind bis es kotzt?) oder vom streng durchgeplanten Pärchenurlaub. Aber Steinke reproduziert die diversen Klischees nicht einfach, sonder sucht (und findet) neue Erklärungen für die unendlichen Missverständnisse zwischen Mann und Frau. Besonders witzig verpackt er die in umgedichteten Coverschnulzen von Barry Manilow bis Yvonne Catterfeld. Dabei kann Michael Steinke auch sein zweites Talent, nämlich ein satt tönendes Stimmorgan, voll einbringen und sich klammheimlich vom Muttersöhnchen zum Möchtegern-Macho mausern.
Die Rheinpfalz Kaiserslautern

Einen ganz guten Kontrast bot da Michael Steinke als "Muttis Bester". Er wusste als weicheiiges Muttersöhnchen bei Frauen wie Männern alle erforderlichen Elterninstinkte zu wecken, sei es beim gesungenen Liebeslied an die Mutter oder beim gesprochenen Klagelied über den Vater. Ein Komödiant, der ohne Kraftausdrücke und -ausbrüche klarkommt - das ist Klasse.
NRZ Oberhausen

...bestach der Düsseldorfer mit seinen gekonnt eingebauten und stimmgewaltig vorgetragenen Coverversionen von Pop-Klassikern.
SÜDDEUTSCHE München

Der Programmpunkt mit dem größten Unterhaltungsfaktor war ohne Zweifel der Auftritt des Düsseldorfers Michael Steinke. Er gab nicht nur herrlich witzige Versionen der Lieder von Yvonne Catterfeld zum Besten, sondern machte auch drastisch deutlich, wie es ist, noch mit über 40 von Frau Mama umsorgt zu werden
WAZ Bottrop


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    Preisträger Gummersbacher Comedypreis 2009  
► Gewinner "Lüneburger Comedy Pokal" 2007
► Preisträger "Fränkischer Kabarettpreis" 2007